Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das ist der Ausgangs-punkt für die Fotografie.
Dennoch haben wir in diesem Teil auf Bilder vorerst völlig verzichtet, um Platz und Zeit zu sparen. Dadurch wird der Text leider arg kopflastig.
Wir bitten das zu entschuldigen. Wenn wir mehr Zeit haben, werden wir das erweitern
Text
Version 1.4
Stand: 9.1. 2015
Kleine Fotokunde (1) - Seite 1 Einführung, Übersicht
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Kleine Fotokunde (1)  -  alles wichtige zur Digitalfotografie auf 6 Seiten

>> Fototechnik (analoge und digitale Fotografie) 
Seite 1  -  Einführung
Spiegelreflexkameras gelten im Bereich der Bildqualität und der Handhabung als non-plus-ultra. Sie besitzen ein Bajonett, das die Verwendung verschiedener Objektive ermöglicht. Im Alltag und bei der Reise haben sich sogenannte Allround-Objektive durchgesetzt, die einen großen Brennweitenumfang vom Weitwinkel bis zum Tele bieten. Allerdings wird die Konkurrenz größer. Es gibt inzwischen hervorragende spiegellose Kameras, und im Bereich der kleinen Kompaktkameras findet gerade eine Art technischer Revolution statt (Stand 2015)
Wir sprechen hier ausschließlich von digitaler Fotografie auf dem Stand von 2014 oder neuer. Die analoge Fotografie, die herkömmliche Filme verwendet, die ist "out", auch wenn es noch wenige begeisterte analoge Fotografen gibt, und solche Kameras manchmal begehrte Sammlerstücke sind, weil sie eben ein Stück schöne Zeitgeschichte sind. Allerdings gibt es analoge Objektive, die auch im Bereich digitaler SLR's Verwendung finden. Ein gutes Beispiel hierfür sind ai- und ais-Objektive von Nikon, oder alte Zeiss, bzw. Meyer-Görlitz-Objektive.
Man kann digitale Bilder entweder über ein Kabel direkt am Fernsehgerät ansehen, oder über Kabel bzw. eine Bluetooth- oder Infrarot-Schnittstelle direkt auf einen Drucker zum Ausdruck geben, sofern die Kamera eine Pictbridge Funktion besitzt. Üblicherweise wird das Bild von der Kamera auf den PC (Stand-PC, Laptop oder Tablet PC) überspielt, und dort gespeichert. Von da aus kann das Bild wahlweise elektronisch verschickt werden (email/Handy), und am PC bearbeitet und am häuslichen Drucker ausgedruckt werden. Das Bild wird bei jedem Papierausdruck wieder analogisiert. Auch ein Druck in Zeitungen, Fotobüchern, Kalendern und Illustrierten ist möglich. Der Vorteil gegenüber den analgen Modellen ist, dass alle Aufnahmen direkt an der Kamera auch wieder gelöscht werden können. Eine teure Filmentwicklung, eine Beschränkung auf 24/36 Aufnahmen und ein Ppapierausdruck durch das Fotogeschäft ist überflüssig geworden. Das hat um etwa 1998 den Siegeszug der digitalen Fotografie eingeläutet. Seitdem hat sich viel getan.
Die Elektronik macht kleine und handliche Kameras möglich. Ohne Objektiv geht es nicht, und auch nicht ohne Sucher oder Display (wahlweise). Allerdings hat man in der Geschichte der digitalen Fotografie zuerst auf die teuren Spiegel und Prismen verzichtet, und hat viel experimentiert. Das ist ja heute noch so. Schließlich geht es um Marktanteile. Die Fotohersteller sind aber sehr schnell wieder zum alten System der Spiegelreflex zurückgekommen. Ein optischer Spiegelreflex-Sucher ist bei hellem Sonnenlicht beim Fotografieren eben unschlagbar, und Wechselobjektive mit großen und hellen Linsen können in Punkto Qualität eben viel mehr als die kleinen Linsen, die in Pocketkameras verbaut werden. Auch Festbrennweiten sind in punkto Schärfe und Abbildungsqualität bedeutend besser als Objektive mit variablen Brennweiten, und insbesondere bessr als bei den sogenannten Hyperzooms.
Das Beste an den Spiegelreflexkameras ist die Fähigkeit, verschiedene Wechselobjektive zu verwenden. Sie bietet zusätzlich einen verhältnismäßig großen Bildsensor (statt des herkömmlichen Films) und einen sehr hellen und klaren Sucher. Der Spiegel und das sogenannte Pentaprisma (welches das Bild vom Objektiv über den innenliegenden Spiegel vor der Aufnahme in den Sucher schickt) bewirken allerdings, dass alle diese Kameras recht groß und schwer sind. Jedenfalls viel größer als sogenannte Pocket- oder Kompaktkameras,
Alle Spiegelreflexkameras besitzen einen LCD Monitor, zum einstellen der verschiedenen Funktionen über das Kamera-Menü, manchmal als Live-View, also als Display bei der Bildaufnahme (ohne Verwendung des Suchers) sowie zum betrachten und der Kontrolle der aufgenommenen Bilder direkt an der Kamera. Monitore / Displays verbrauchen allerdings viel Strom und sie haben die unangenehme EIgenschaft, in hellem Sonnenlicht nicht oder nur sehr schlecht ablesbar zu sein, trotz aller technischen Fortschritte auf diesem Gebiet. Deshalb ist der optische Sucher das herausragende Merkmal der Spiegelreflexkamera.
Viele SLR Kameras bieten auch eine sogenannte GPS Schnittstelle. Auf Reisen ist das äußerst praktisch, denn das optionale und aufsteckbare GPS kann die Koordinaten auf jedes aufgenommene Bild schreiben.Sie werden direkt über die Batterie der Kamera mit Strom versorgt.
Die Themen auf den einzelnen Fotoseiten:
  Seite 1 - Einführung
  Seite 2 - Die Kameratypen / digitales Abbild oder Papierausdruck? / empfindliche Elektronik / GPS
  Seite 3 - Sensorgröße, Bildauflösung (Pixel), ISO, Bildrauschen, Weißabgleich/Farbtemperatur , Speicherkarten
  Seite 4 - Die Wahl der Kamera und die Wahl des Objektivs, Autofocus und/oder manuelle Bedienung
  Seite 5 - Aufzeichnungsformate (JPEG, RAW), Browser, Betriebsystem und Bildberbeitungssoftware
  Seite 6 - Der Farbraum von RGB und CMYK, und "die Kunst des Fotografierens"
Textautor: (c) Hans-Peter Vogt
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